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| Der Heimatforscher Heinrich Bernhard Zirkel |
| Stationen seines Lehrerlebens |
| 2. 2.1898 |
geboren in Thierhaupten bei Augsburg |
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1. Stelle als Lehrer in Nürnberg |
| 1931 |
Volksschule Oberstdorf und Geschichtslehrer an der Realschule |
| 1953 |
Schulrat in Marktoberdorf |
| 1963 |
Ruhestand in Nördlingen |
| 24.12 1974 |
gestorben am in Nördlingen |
| Wenn es stimmt, dass Bernhard Henrich Zirkel erst 1931 nach Oberstdorf kam, dann war er wenigstens schon auf heimtkundlichem Gebiet bei uns zu Hause. In diesen Jahren veröffentlichte er „Oberallgäuer Quellen zur Familien- und Heimatfoschung“, das „Urbar- und Rechtsbuch der Pflege Rettenberg“ und das „Schöllanger Kalendarium“. Der erste Band der "Oberstdorfer Geschichte" kam im Laufe der 30er-Jahre hinzu. |
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| Beim "Schulkampf" mit den Ordenfrauen, stritt er gemeinsam mit seinem Chef Rektor Anton Henkel und seinem Kollegen Otto Hengge für den Ausbau der Vollschule, den sie mit Hilfe ihrer Parteikollegen auch 1937 duch die Entlassung der Klosterschwestern erreichten. Damals übernahm dann auch seine Frau den Handarbeitsunterricht an der Volksschule. |
| Nach dem Krieg wurde er - wie alle seiner männlichen Kollegen - wegen seiner Zugehörigkeit zur NSDAP aus dem Schuldienst entlassen und konnte erst nach der Entnazifizierung seinen Dienst wieder aufnehmen. |
| Vorbildlich blieb jedoch seine Engegement in der Heimatgeschichte, weshalb er zum Kreisheimatpfleger und in die Forschungsgemeinschaft bei der Kommission für bay. Landesgeschichte berufen wurde. |
| Obwohl er 1953 um Schulrat in Marktoberdorf befördert wurde, blieb er mit Oberstdorf verbunden und arbeitete auch den weiteren 2 Bänden zur Oberstdorfer Geschichte maßgeblich mit. |
Alex Rößle |
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