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Krumbacher Wilhelm,
geistl. Rat, Pfarrer und Religionslehrer |
| Daten aus einem Pfarrerleben |
| 1904 |
in Augsburg geboren |
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Gymnasium von St.Stefan |
| 1924 |
Studium der Theologie und Philosophie an der Universität München |
| 1929 |
Priesterweihe im Priesterseminar Georgianum in München |
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Primiz in Augsburg St. Georg |
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Kaplan in Reichertshofen bei Ingoldstadt |
| 1930 |
Stadtkaplan in Lindau |
| 1934 |
Kaplan in Heimenkirch |
| 1937 |
Benefiziat in Nonnenhorn am Bodensee |
| 1956 |
Pfarrer in Oberstdorf |
| 1978 |
Ruhstand in Nonnenhorn |
| 7.9.94 |
gestorben |
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| Wer aus meiner Generation erinnert sich nicht gerne an ihn - unseren fußballbegeisterten Pfarrer Wilhelm Krumbacher. Ernnerungen |
| - an die Beichte: |
Die Bänke vor seinem Beichtstuhl waren immer brechend voll. Sein einfacher Trick bestand darin, den Beichstspiegel vorzusprechen. Wir mussten nur mit ja oder nein antworten, was von uns Buben dankbar angenommen wurde. Da hatte der Benefiziat natürch keine Chance. |
| - an seine Fußballbegeisterung: |
Mit wehender Sutane spielte er auf dem Ministrantenplatz mitleidlos jeden Buben aus. |
| - an sein Fahrrad: |
Seine Fahrten auf dem schwarzen Dienstrad waren aus dem Ortsbild nicht wegzudenken. |
| - an seinen Religionsunterricht: |
Schön schaurig und anschaulich erzählte er uns die Geschichten aus der Bibel
und er besaß eine natürliche Autorität, weshalb er lange nicht so streng und schlagfreudig auftreten musste wie seine Kaplane und Benifiziaten. |
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| Über seine Fähigkeiten als Geistlicher kann ich leider nicht vilel sagen, da fühle ich mich einerseits nicht kompetent genug und andererseits liegt das für mich zu lange zurück. |
Alex Rößle |
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